Licht und Architektur

Licht, sowohl natürliches als auch künstliches, ist ein wesentlicher Bestandteil der Architektur. Bei der Entwicklung eines städtebaulichen und architektonischen Konzepts ist es einer der wichtigsten Faktoren für eine neue Entwicklung. Es ist Materialien wie Holz, Stein, Ziegel, Beton, Glas oder Stahl ebenbürtig.

Lena Lighting Entwurf des Gebäudes

Beleuchtung im Bauwesen hat zwei sehr wichtige Funktionen

Das erste gilt fürWohn-, Büro- oder Industriegebäude, bei denen das Licht eine nützliche Funktion erfüllen soll. Wie wir wissen, ist die Sonne für das reibungslose Funktionieren unseres Körpers unerlässlich. Daher ist es sehr wichtig, bei der Planung des Raums natürliches Licht oder alternativ künstliches Licht zu verwenden, das wie die Sonnenstrahlen wirkt. Die Zugänglichkeit wird durch Normen geregelt, in denen die für die Beleuchtung jedes m2 erforderlichen Werte festgelegt sind, je nach der Funktion, die der Raum erfüllen muss. Und vergessen wir nicht, dass die Sonne auch Solarenergie ist, die dank moderner Technologien zunehmend im Bauwesen eingesetzt wird. Auf diese Weise tragen wir nicht nur zum Schutz der Umwelt und zum geringeren Energieverbrauch bei, sondern können auch Energie sparen.

Es gibt ganz unterschiedliche Beleuchtungsqualitäten, mit denen die Vorzüge eines Gebäudes hervorgehoben oder seine Mängel kaschiert werden sollen. In diesem Fall handelt es sich um die Sichtplanungsfunktion. Monumentale oder intime Objekte sind ein weites Feld für Experimente, und sie ins rechte Licht zu rücken, kann das Gesicht eines Architekturprojekts verändern. Das Licht hat auch eine emotionale Komponente, die für die Wahrnehmung der Form selbst wesentlich ist. Er kann die Eigenschaften von Materialien hervorheben, Farbe und Form betonen.

Lena Lighting Siedlung

Geschichte

Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass Licht und Architektur seit Jahrhunderten ein ideales Duo sind, wie sowohl erhaltene Architekturlehrbücher als auch heute noch bestehende Gebäude wie das Panteon zeigen. Sie hat keine Fenster; das Licht fällt durch eine einzige Öffnung in der Kuppel ein. Die Strahlen sickern auf die majestätischen Truhen und verleihen dem Raum eine göttliche Majestät. Erwähnenswert sind auch die Türen, die so angebracht sind, dass während der Sonnenwende, an Frühlings- und Wintertagen Licht auf sie fällt.

Eines der ersten künstlich beleuchteten Gebäude war der Eiffelturm. Bei seiner Einweihung während der Weltausstellung 1889 wurde er von Hunderten von Gaslampen beleuchtet, die ihre Farben in Blau, Rot und Weiß wechselten. An der Spitze des Bauwerks befanden sich Scheinwerfer, die die anderen Pavillons beleuchteten und zusätzlich täglich den Beginn und das Ende der Ausstellung signalisierten.

Als Pionier der Architekturbeleuchtung gilt Richard Kelly. Sein erstes Projekt, das weltweite Anerkennung fand, war das Glashaus, das so genannte Glass House, das er 1949 zusammen mit Philip Johnson errichtete. Das Gebäude war ein Durchbruch im Bauwesen, da es das erste war, das vollständig aus Glas und Stahl gebaut wurde, was für seine Zeit ungewöhnlich war. Sie war auch ein integraler Bestandteil der umgebenden Landschaft. Die größte Herausforderung war hier jedoch die Beleuchtung. Was kann man tun, um zu verhindern, dass sich das Licht im Glas wie in einem Spiegel spiegelt? Kelly hat das richtige Gleichgewicht zwischen Außen- und Innenbeleuchtung gefunden. Gleichzeitig reduziert es seine Intensität im Inneren und beleuchtet den Rasen und die Bäume in unmittelbarer Nähe des Hauses. Dadurch wurde die Architektur bei Dunkelheit unsichtbar.

Wie beleuchtet man Architektur richtig?

Dank Richard Kelly verfügen wir auch über eine Methodik für die Gestaltung der Architekturbeleuchtung. In seiner Veröffentlichung unterscheidet er drei Haupttypen von Licht:

1. Fokuslicht - Arbeitslicht, das einem Raum eine Richtung gibt und dem Betrachter anzeigt, wohin er schauen soll, z. B. ein Scheinwerfer oder eine Leselampe.

2. Umgebungslumineszenz - gleichmäßiges Licht ohne Schatten.

3. Blendungsspiel - dekorative Beleuchtung wie ein Kronleuchter, der mit flackernden Lichtstrahlen leuchtet.

Dem Architekten stehen also drei Arten von Licht zur Verfügung, die er richtig verteilen muss. Leider sind wir mit dem Problem der übermäßigen Beleuchtung von Gebäuden, Straßen, Parks und Plätzen konfrontiert, was zu dem Phänomen der Lichtverschmutzung führt. Es ist uns sehr vertraut, wenn nach Einbruch der Dunkelheit ein Lichtschein über der Stadt schwebt.

Lena Lighting STRAßE

Die technologische Entwicklung macht uns jedoch optimistisch und befähigt uns, die bestehenden Probleme zu bewältigen. Die Lösung sind LED-Quellen, die etwa 50% des weltweiten Beleuchtungsmarktes ausmachen. Sie sind viel effizienter als herkömmliche Glühbirnen. Sie verbrauchen etwa 80% weniger Energie und können bis zu 15 Mal länger leuchten. Mit ihrer Hilfe können wir auch: den Einfallswinkel des Lichts steuern, verschiedene externe Systeme fernsteuern, mit Licht- oder Bewegungssensoren synchronisieren und sogar Daten übertragen.

Beleuchtungshersteller Lena Lighting ist verantwortlich für das Projekt Beleuchtung des Gebäudes der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Poznan. Von Anfang an wurde sie von einem umweltfreundlichen Gedanken begleitet, der zu einer der modernsten und energieeffizientesten Anlagen in diesem Teil der Welt führte. Der niedrige Energieverbrauch wird durch den Einsatz von effizienten Leuchten mit integriertem LED-Panel aus PCB auf einem Aluminiumsubstrat erreicht. Die Durchführung selbst erfolgte in zwei Phasen. Bei der ersten wurden Außenleuchten verwendet, an denen 16 Lampen mit individuell eingestellten Lichtwinkeln montiert waren. In der zweiten Phase wurde ein großflächiges Außenleuchtensystem für den oberen Teil des Gebäudes eingesetzt, um eine Lichtflut mit einer speziellen Kornblumenfarbe zu erzeugen.


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